Grüne Politiker zu Gast beim Grünen Dachs

„Extra für Sie haben wir unseren Dachs heute in Grün gefertigt“, scherzte Hagen Fuhl, Prokurist und Leiter Öffentlichkeitsarbeit SenerTec, welcher sich über den Unternehmensbesuch der Grünen-Abgeordneten freute. Während des Rundgangs durch die Fertigungshallen im Schweinfurter Hafen tauschte man sich über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland und über die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für eine erfolgreiche Energiewende aus.

Zu Gast waren der Bundestagsabgeordnete, Dieter Janecek, Sprecher für Industriepolitik und Grünen-Obmann im Ausschuss für Wirtschaft und Energie; Nicolas Lommatzsch, der Stimmkreiskandidat für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen; der Schweinfurter Stadtrat Dr. Reginhard von Hirschhausen sowie Thomas Vizl, Stadtrat in Gerolzhofen und stellvertretender Landrat des Landkreises Schweinfurt. Neben SenerTec-Geschäftsführer Dr. Wrobel empfingen Hagen Fuhl (Prokurist und Leiter Normungs- und Öffentlichkeitsarbeit / Public Affairs) und André Merz (Energierecht) die Besucher.

Zu Gast waren der Bundestagsabgeordnete, Dieter Janecek, Sprecher für Industriepolitik und Grünen-Obmann im Ausschuss für Wirtschaft und Energie; Nicolas Lommatzsch, der Stimmkreiskandidat für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen; der Schweinfurter Stadtrat Dr. Reginhard von Hirschhausen sowie Thomas Vizl, Stadtrat in Gerolzhofen und stellvertretender Landrat des Landkreises Schweinfurt.

Der Dachs als Ergänzung zu Windkraft und Photovoltaik

Hagen Fuhl appellierte an die Politiker, nicht nur an Sonne oder Wind als alleinige Energiequellen zu denken, „sondern auch künftig an die Kraft-Wärme-Kopplung“. Und damit an den Dachs, der gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme erzeugt. Und das nachhaltig, effizient, verschleißarm und langlebig. „Verglichen mit einem Auto muss der Dachs erst bei 300.000 Kilometern zur ersten Inspektion“, betonte Fuhl.

Zwar wird der Dachs noch durch Gas angetrieben, doch Hagen Fuhl berichtete: „Wir spüren einen starken Trend, dass immer mehr unserer Kunden auf biogene Gase setzen.“ Diese Entwicklung freue ihn sehr. Zudem zeigte sich im Januar dieses Jahres der Nachteil der volatilen Stromproduktion durch Wind- und Sonnenenergie. Nach einem Zwischenfall im europäischen Versorgungssystem liefen in Deutschland immerhin ca. 30.000 Dachse und halfen, das Netz zu stabilisieren. Doch obwohl die Kraft-Wärme-Kopplung die ideale Ergänzung zu Photovoltaikanlagen ist und Versorgungssicherheit bietet, stellt der Staat diese beispielsweise in Sachen Mieterstrom noch nicht auf die gleiche Stufe. „KWK führt ein Schattendasein im Vergleich zur PV. Dabei können wir nur in Kombination die Energiewende stemmen! Wir ergänzen Wind und Sonne“, fügte  Hagen Fuhl hinzu.

Innovation und stetige Weiterentwicklung: Der Wasserstoff Dachs

Das Schweinfurter Unternehmen berichtete außerdem von einem innovativen Forschungsprojekt, das SenerTec gemeinsam mit den Stadtwerken Haßfurt umsetzt. Dieses hat das Ziel, einen Dachs mit 100 Prozent Wasserstoff zu betreiben. Regenerative Energieträger wie Wind und Sonne könnten bei einem Strom-Überschuss diesen Wasserstoff mit Hilfe von Power-to-Gas produzieren, als erneuerbaren Brennstoff für den Dachs. Über die Kraft-Wärme-Kopplung könnte damit bei wenig Wind und Sonne ausreichend Strom und Wärme bereitgestellt werden.

Nächstes Ziel des Forschungsprojekts: Ab 2023 soll die neue Walddorfschule in Haßfurt von einem mit Wasserstoff betriebenen Dachs CO2-frei versorgt werden. Der Wasserstoff soll aus dem nahegelegenen Elektrolyseur stammen. „So fordern wir von Bündnis 90 /Die Grünen schon lange eine Verdoppelung der Elektrolyseurleistung, um das damit verbundene große Potential für die Akteure der Energiewende – dazu gehört auch die KWK –  zu nutzen“ fügte Janecek hinzu. . Denn auch sie wissen, dass der gleichzeitige geplante Ausbau von Elektro-Wärmepumpen und Ladestationen für Elektro-Autos gerade in den Verteilnetzen zu Engpässen führen könnte. „Daher kann der „all-electric Weg“ nicht die alleinige Lösung sein, sondern es muss vielmehr die Gasinfrastruktur für den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff angepasst werden, um die technologische Vielfalt für die Klimazielerreichung zu nutzen.“ So der Appell seitens SenerTec an die Grünen.

Während des Rundgangs durch die Fertigungshallen im Schweinfurter Hafen tauschte man sich über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland und über die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für eine erfolgreiche Energiewende aus.

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