Umweltfreundliche Energie – ganz ohne Wind und Sonne

SenerTec, der Dachs und der Besuch der Linken: Über hohen politischen Besuch freute sich die Firma SenerTec im Schweinfurter Hafen. Aus Berlin kam Klaus Ernst, Bundestagsabgeordneter der Linken. An seiner Seite hatte er den Schweinfurter Stadtrat Frank Firsching. Im SenerTec-Werk konnten die beiden Politiker sich ein genaues Bild von den „Dachs“ Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen machen.

Klaus Ernst und Frank Firsching überzeugten sich vor Ort von dem innovativen Produkt, das – vereinfacht ausgedrückt – wie eine stromerzeugende Heizung funktioniert. Ein „Dachs“ sorgt gleichzeitig für Strom und Wärme in Einfamilienhäusern, Gewerbebetrieben oder kommunalen Objekten und ist dabei ideal zum Ausgleich der volatilen Erneuerbaren Energien.

 

Hoher Besuch bei SenerTec: (v. l.) Frank Firsching (DIE LINKE / Schweinfurter Stadtrat) und Klaus Ernst (Bundestagsabgeordneter DIE LINKE) erhielten von Gunter Grosch (SenerTec) und Hagen Fuhl (SenerTec) eine Werksführung.

Hoher Besuch bei SenerTec: (v. l.) Frank Firsching (DIE LINKE / Schweinfurter Stadtrat) und Klaus Ernst (Bundestagsabgeordneter DIE LINKE) erhielten von Gunter Grosch (SenerTec) und Hagen Fuhl (SenerTec) eine Werksführung. (Foto: Michael Horling)

Hagen Fuhl, Prokurist bei SenerTec, berichtet über die mit Erd- oder Flüssiggas betriebenen Dachse: „Wir spüren einen starken Trend, dass immer mehr unserer Kunden auf Biogas setzen.“ Diese Entwicklung freue ihn sehr. Jedoch bedauert er die zurzeit ideologisch geführte Diskussion: „Alles andere als Strom aus Windkraft und Photovoltaik gilt inzwischen als verpönt. Dabei wird Gas zu Unrecht in die Schmuddelecke gestellt.“ Denn das Gasnetz ist eine wichtige Lebensader für den zukünftigen Wasserstofftransport. Der Dachs arbeitet hocheffizient und kann bereits mit bis zu 20 % Wasserstoff betrieben werden. Auch präsentierte Fuhl den interessierten Politikern den „Brennstoffzellen-Dachs“, mit dem SenerTec schon heute das Wasserstoffzeitalter eingeläutet hat und technologisch ganz vorne mit dabei ist. Klaus Ernst zeigte sich während der Werksführung sichtlich beeindruckt, dass seit seinem letzten Besuch bei SenerTec vor rund zehn Jahren, zahlreiche für den Klimaschutz wichtige Innovationen und technische Weiterentwicklungen erfolgten.

Klaus Ernst zeigte großes Interesse: Seit seinem letzten Besuch vor mehr als 10 Jahren hat sich bei SenerTec einiges getan.

Klaus Ernst zeigte großes Interesse:
Seit seinem letzten Besuch vor mehr als 10 Jahren hat sich bei SenerTec einiges getan. (Foto: Michael Horling)

Der Dachs als Ergänzung zu den Erneuerbaren Energien

SenerTec versteht sich als Partnerin der Erneuerbaren Energien und möchte dazu beitragen, alle Vorteile der Versorgung bezüglich Wärme und Strom zusammenzubringen, „um die Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit im eigenen Land zu garantieren“, sagt Hagen Fuhl.

Besonders für die Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung ist der Dachs das richtige Produkt. Als es im Januar diesen Jahres für etwa eine Stunde zu einem Zwischenfall im europäischen Stromversorgungssystem kam, „da liefen in der Zeit über 30.000 Dachse“, nennt Fuhl überzeugende Argumente für die Förderung und den Erwerb einer SenerTec Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Die 30.000 Dachse haben das Stromnetz durch eine erzeugte Leistung von ca. 170 MW unterstützt – dies entspricht durchschnittlich 120 Onshore Windkraftanlagen.

„Ganz autark werden wir nicht sein können“, äußert Klaus Ernst auch künftige Bedenken bezüglich der Stromimporte. Denn Strom aus Windkraft und Photovoltaik wird allein nicht ausreichen, um die Herausforderungen der Energiewende zu stemmen – hier ist eine dritte Kraft notwendig. „Wind und Sonne sind nicht ständig in ausreichendem Maße vorhanden. Wir brauchen dann aber trotzdem Energie“, betont Hagen Fuhl gegenüber den Politikern. Daher sei es unabdingbar, dass das Gasnetz erhalten bleibt, damit zukünftig immer mehr erneuerbare Gase und auch Wasserstoff darüber transportiert werden können.

(v. r.) Hagen Fuhl erklärt den Politikern Klaus Ernst und Frank Firsching, warum Kraft-Wärme-Kopplung die ideale Partnerin der Erneuerbaren Energien sein kann.

(v. r.) Hagen Fuhl erklärt den Politikern Klaus Ernst und Frank Firsching, warum Kraft-Wärme-Kopplung die ideale Partnerin der Erneuerbaren Energien sein kann. (Foto: Michael Horling)

Gunter Grosch, Produktmanager bei SenerTec, erläutert außerdem, warum er auch in Zukunft noch viel Potenzial in der Technik sieht: „Nicht der Verbrenner ist fossil, sondern der Brennstoff, den man einsetzt. Daher wäre es sträflich, diese seit mehr als 100 Jahren bewährte Technologie einfach wegzuwerfen.“

Denn der seit Jahrzehnten stetig weiterentwickelte Dachs soll in Zukunft nicht nur anteilig, sondern komplett mit Wasserstoff betrieben werden können. Schon heute forscht SenerTec zusammen mit den Stadtwerken Haßfurt und der Hochschule Amberg-Weiden an einem zu 100 % mit Wasserstoff betriebenen Dachs.

Ein „Dachs H2“ – so könnte ein 100% Wasserstoff-Dachs in Zukunft aussehen. Erste Tests sind bereits von Erfolg gekrönt!

Ein „Dachs H2“ – so  könnte ein 100% Wasserstoff-Dachs in Zukunft aussehen.
Erste Tests sind bereits von Erfolg gekrönt! (Foto: Michael Horling)

 

„Das könnte irgendwann Realität werden“, versicherte Fuhl den beiden Politikern und bat um Unterstützung für die umweltschonende und zukunftsweisende Technologie aus Schweinfurt. Frank Firsching berichtete, dass die Stadt Schweinfurt mit ihrem Klimaschutzkonzept den Einbau eines Dachs derzeit mit 1000 Euro fördert. So macht er deutlich, dass auch die Schweinfurter Politik die Relevanz von Kraft-Wärme-Kopplung für das Gelingen der Energiewende sieht.

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