Die EEG-Umlage

KWK-Betreiber kleiner Leistung sind sogar davon befreit

Die EEG-Umlage fördert erneuerbare Energien. Ihre Kosten müssen von allen Stromverbrauchern gezahlt werden und sind im Strompreis eingerechnet. Besitzer von KWK-Anlagen müssen auf ihren selbsterzeugten und eigengenutzten Strom nur eine reduzierte EEG-Umlage von 40% bezahlen. KWK-Anlagen bis 10 kW elektrischer Leistung und einer Strom-Eigennutzung von nicht mehr als 10.000 kWh im Jahr (z.B. Dachs 2.9) sind gänzlich von der EEG-Umlage auf eigengenutzten Strom befreit.

Was bedeutet das konkret? Aktuell beträgt die EEG-Umlage 6,405 ct/kWh. Daraus ergibt sich bei einem Strombezug von 10.000 kWh im Jahr, dass allein für die EEG-Umlage 10.000 x 6,405 ct/kWh = 640,50 Euro gezahlt werden muss. Rechnet man dies über einen Zeitraum von 20 Jahren, so beläuft sich die Gesamtsumme (ausgehend von einer annähernd gleichbleibenden EEG-Umlagenbelastung) auf über 12.810 Euro.

Erzeugt man diesen Strom nun selbst mit einer KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung  bis 10 kW, so entfällt die EEG-Umlage und man spart sich diese 12.810 Euro. Da es neben der EEG-Umlagenentlastung noch weitere Vorteile bei einem Betrieb einer KWK-Anlage gibt (einmaliger Investitionszuschuss, Entlastung von der Energiesteuer und KWK-Zuschlag für jede erzeugte kWh Strom) macht dies den Einsatz von KWK-Anlagen in kommunalen Objekten so attraktiv.