Aiwanger:
KWK ist eine eierlegende Wollmilchsau

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler)

Das bayerische Wirtschaftsministerium möchte mit der Roadshow „KWK vor Ort“ mehr Interesse für diese Technologie wecken. Die Auftaktveranstaltung fand in der Oberpfalz statt.

Die Roadshow „KWK vor Ort“ hat zum Ziel, effiziente und innovative KWK-Anlagenkonzepte bayernweit vorzustellen und damit die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie bekannter zu machen. In den nächsten Monaten soll möglichst in jedem Regierungsbezirk Bayerns eine solche Anlage präsentiert werden.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) betonte, dass Kraft-Wärme-Kopplung eine „zentrale Säule der Energiewende“ sei. Auch weil in den kommenden Jahren viel gesicherte Erzeugungskapazität − etwa aus Atomkraft oder Kohle − vom Netz gehe, müsse Bayern dringend neue Kapazitäten aufbauen. KWK biete dazu ein hohes Potenzial. Dem bayerischen Wirtschaftsminister seien „viele dezentrale KWK-Anlagen wesentlich lieber als ein oder zwei große Gas-Kraftwerke“, denn eine dezentrale Versorgung ist „sicherer und effizienter“.

Für Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger ist die Kraft-Wärme-Kopplung für die Energiewende eine „eierlegende Wollmilchsau“. KWK sei nicht nur eine hocheffiziente und ausgereifte Technologie, sie habe auch in der Bevölkerung keine Akzeptanzprobleme wie zum Beispiel Wind- oder Wasserkraft. „Die KWK stört niemanden, und damit können wir schnell in die Massenanwendung kommen“, sagte Aiwanger in Kemnath. Dafür will er sich einsetzen.

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