Modernisierung ist notwendig.

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Jährlich setzen sich die Energieminister der Bundesländer zusammen, um die Energiewende länderübergreifend voranzutreiben. Das Ergebnis ihres dritten Treffens in Hannover: Die Stärkung der Kraft-Wärme-Kopplung. Ihr kommt bei der Erreichung der Klimaziele eine Schlüsselrolle zu. Um die KWK-Technologie weiter auszubauen, fordern die Minister eine Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes durch die Bundesregierung.

Dadurch könnten etwa flexible Gas-KWK-Anlagen ermöglicht werden, die erneuerbare grüne Gase nutzen. Bereits jetzt erzeugen KWK-Anlagen ein Fünftel des Gesamtstroms und decken 16 Prozent des Endenergiebedarfs an Wärme und Kälte. „Wir brauchen hochmoderne, flexible Gaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung, um die sichere und kostengünstige Versorgung mit Strom und Wärme jederzeit und vollumfänglich zu gewährleisten“, wird Wirtschafts- und Energieminister Dr. Andreas Pinkwart auf land.nrw.de zitiert.

„Diese Anlagen können wir für die Verwendung von synthetischen und erneuerbaren Gasen wie etwa Wasserstoff klimafreundlich weiterentwickeln. Um die Rahmenbedingungen für diese innovativen Investitionen zu verbessern, fordern wir die Bundesregierung auf, das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz umfassend zu modernisieren.“